PDE-5-HEMMER Potenzmittel: Die Wahrheit über Viagra, Cialis, Levitra & Spedra!

In diesem Artikel möchte ich dir ALLES über die 5 PDE-5-Hemmer Potenzmittel Viagra, Cialis, Levitra und Spedra verraten. Wie sie wirken, die Gefahren, warum sie bei einigen Männer nicht funktionieren, welche günstige Alternativen es gibt, die Unterschiede, die Nebenwirkungen uvm. – alles, was du über sie unbedingt wissen musst!

Dieser Artikel ist übrigens ein Auszug aus der Video-Anleitung „Unendliche Manneskraft„.

Soll die Erektion abklingen, stellt der Körper das Enzyme PDE-5 her, wodurch der Penis wieder schlaff wird. Normalerweise passiert dieses nur, sobald der Mann einen Orgasmus hat oder seine sexuelle Erregung verschwindet. Doch es kommt vor, dass das PDE-5 schon deutlich früher hergestellt wird, was somit eine Erektion deutlich erschwert oder sogar verhindert.

Ein Penis ist aus dem Grund schlaff, weil die Muskeln darin angespannt sind – dafür ist PDE-5 verantwortlich (Schritt 5). PDE5 sorgt somit dafür, dass der Penis im Alltag nur minimal durchblutet wird – immerhin wäre eine ununterbrochene Erektion tagsüber nicht nur sehr unbequem, sondern auch ungesund, da dadurch eine ununterbrochene Erektion der Penis zu keinem neuen, sauerstoffreichen Blut gelangen könnte (was jedoch für die Gesundheit der Zellen unentbehrlich ist).

PDE-5-Hemmer hemmen, wie der Name auch zeigt, PDE-5 im Körper, weshalb sich die Muskulatur im Penis einfacher entspannen kann. Daraus resultiert, dass durch die Arterien mehr Blut in den Penis gelangen und somit deutlich einfacher eine Erektion entstehen kann.

Somit verursachen diese Potenzpillen nicht direkt eine Erektion – sondern diese PDE-5-Hemmer helfen bei sexueller Erregung die Muskulatur im Penis zu entspannen und den Penis sich mit Blut füllen zu lassen. Dadurch ist bereits ein deutlich kleinerer sexueller Reiz ausreichend, um eine vollständige Erektion auszulösen bzw. die Erektion länger aufrecht zu erhalten.

Wirkstoffe der 4 PDE-5-Hemmer:

Aktuell sind 4 verschiedene PDE-5-Hemmer auf dem Markt, wobei alle 4 verschreibungspflichtig sind. Jedes beinhaltet nur einen einzigen Wirkstoff – und zwar:

  • Viagra®: Sildenafil
  • Cialis®: Tadalafil
  • Levitra®: Vardenafil
  • Spedra®: Avanafil

Bekanntheit:

Mit der Dienstleistung „Google Trends“ kann man nachsehen, wie oft bestimmte Begriffe mit Google gesucht wurden. Dies ist ein hervorragendes Tool, um unter anderem anzusehen, wie bekannt ein Produkt ist. Sucht man nach den Namen der vorhin erwähnten PDE-5-Hemmer, zeigt sich ihre Bekanntheit im Vergleich zueinander eindeutig:
(Notiz: Diese Daten beinhalten die Suchen aus Deutschland in den letzten 10 Jahren)

vergleich pde 5 hemmer - viagra cialis levitra spedra

Blau steht für Viagra, rot für Cialis, gelb für Levitra und grün für Spedra. Bezüglich Spedra muss man dazusagen, es erst 2014 erschien ist.

Unterschiede der 4 PDE-5-Hemmer:

Die 4 erwähnten Wirkstoffe unterscheiden sich hauptsächlich in folgenden Faktoren:

  • wie schnell sie wirken
  • welche Nebenwirkungen sie haben
  • wie lange ihre Wirkung anhält, und
  • ob die Nahrung oder Getränke einen negativen Einfluss auf ihre Wirkung haben.

Im Arzneimittel Kompendium der Schweiz findest du ebenfalls viele Informationen bezüglich diesen 4 Präparaten, wobei diese eigentlich für Ärzte veröffentlicht wurden und somit für „Normalbürger“ nicht alles verständlich ist ( https://compendium.ch/mpro/mnr/7871/html/de + https://compendium.ch/mpro/mnr/12066/html/de + https://compendium.ch/mpro/mnr/20720/html/de + https://compendium.ch/mpro/mnr/27013/html/de )

Viele Menschen glauben, dass man bei der Verwendung von Potenzpillen unkontrollierbar Erektionen bekommt, was jedoch nicht der Wahrheit entspricht.

Auch, wenn man PDE-5-Hemmer Potenzpillen eingenommen hat, MUSS irgendwie sexuelle Erregung hervorgerufen werden (was natürlich beim Sex kein Problem sein sollte), damit die Erektion eintreten kann. Somit ist Schritt 2 immer noch nötig.

Doch es genügt oft ein deutlich kleinerer Reiz, als wie wenn man keine Pillen genommen hätte.

Notiz: Wenn du eine komplette Schritt-für-Schritt Anleitung möchtest, wie du deine Potenz im Handumdrehen DEUTLICH verbesserst, schaue dir mein Video darüber an:

Unendliche Manneskraft - Video-Anleitung

Wann helfen PDE-5-Hemmer NICHT?

Wenn du das bereits in „UMK: Kapitel 3 – Alle möglichen Ursachen einer Potenzstörung“ besprochene „venöse Leck“ Problem hast (dass also deine Venen das Blut zu schnell aus deinem Penis rausfließen lassen), helfen oft auch PDe-5-Hemmer Potenzpillen nur geringfügig, da sie eher den Bluteinfluss helfen, aber nicht dessen Rausfluss direkt blockieren.

Darüber hinaus werden dir Viagra® & Co. auch dann nicht helfen, wenn deine Nerven, welche für eine Erektion benötigt werden, beschädigt sind (zB. nach einer Prostata-OP) – denn dadurch ist der benötigte „Schritt 2“ des Erektion-Ablaufs nicht möglich.

Auch bei Testosteronmangel helfen PDE-5-Hemmer oft nicht – erst, sobald der Testosteronspiegel angehoben wird, zB. mit einer Hormontherapie.

Warum helfen PDE-5-Hemmer Potenzmittel zB. nach einer Prostata-OP oft nicht?

Je nachdem welche Art der Operation durchgeführt wurde, können währenddessen wichtige Nerven zerschnitten worden sein. Aus diesem Grund ist bei vielen Männern, die eine Prostata-OP hatten, „Schritt 2“ nicht mehr möglich: Das Gehirn kann dem Penis nie mehr mitteilen, dass es sexuelle Erregung empfindet. Doch dieser „Schritt 2“ ist für die Funktion von PDE-5-Hemmer absolut unumgänglich.

Beachte auch, dass diese PDE-5-Hemmer kein Aphrodisiakum sind – wenn du also einfach keine bzw. nie Lust auf Sex hast (Schritt 1), wirst du im Kopf auch durch diese Pillen nicht erregt werden.

Nachteile von PDE-5-Hemmer Potenzmittel:

Ein Nachteil von PDE-5-Hemmern ist, dass wirklich spontaner Sex durch sie nicht möglich ist, da sie im Durchschnitt 1 Stunde vor dem Geschlechtsverkehr eingenommen werden müssen.

Fettiges Essen, Alkohol, Koffein & Taurin mildern die Wirkung der meisten Wirkstoffe – entweder wirken sie dadurch nur langsamer, oder die Wirkung bleibt komplett aus. In der Regel sollten die Potenzpillen auf leerem Magen, also etwa 2 Stunden nach dem Essen eingenommen werden, bzw. sollte man Alkohol, Koffein, usw. vermeiden.

Es ist ein häufig begangener Fehler, dass der Mann die Tablette nicht auf leerem Magen einnimmt, weshalb sie dann nur schwach und spät wirkt.

Wenn eine Art der 4 existierenden PDE-5-Hemmer nicht funktioniert, kannst du ein anderes ausprobieren. Jedoch ist die Chance, dass das neue wirken wird, nur etwa 10%.

Nebenwirkungen von PDE-5-Hemmer Potenzmitteln:

Häufig treten vorübergehende Nebenwirkungen auf, wie zB. Kopf- oder sonstige Schmerzen, Verdauungsstörungen, Schwindelgefühl, Herzrasen, eine verstopfte Nase, Gesichtsrötung, Erbrechen, Sehstörung. Jedoch können die Nebenwirkungen nach einigen Anwendungen sinken.

Als ich noch Erektionsprobleme hatte und solche PDE-5-Hemmer ausprobierte, litt ich danach meistens an Kopfschmerzen, Schwindelgefühl, und meine Nase war verstopft – doch die Stärke dieser Nebenwirkungen variierte von mal zu mal. Nachdem der Geschlechtsverkehr vorüber war, trank ich oft einen Energydrink, was die Nebenwirkungen (wie etwa meine Kopfschmerzen) schnell verschwanden ließ (wahrscheinlich wegen dem Koffein). Waren die Nebenwirkungen gerade recht stark (was nur selten vorkam), half eine halbe Schmerztablette.

Wechselwirkungen von PDE-5-Hemmern:

Falls du Medikamente nimmst, welche Nitrate, Molsidomin oder Nitroprussid-Natrium enthalten, darfst du PDE-5-Hemmer nicht verwenden. Da sowohl diese Medikamente, als auch PDE-5-Hemmer den Blutdruck senken, könnte durch die Kombination beider der Blutdruck gefährlich niedrig werden.

Generika: Günstige Alternativen der Potenzmittel:

Wenn du dich anfängst dich mit PDE-5-Hemmer Potenzpillen zu beschäftigen, wirst du oft den Ausdruck „Generikum/Generika“ finden (zB. Cialis®-Generika).

Diese Art der Pillen haben die gleichen Wirkstoffe (und beinhalten die gleiche Menge des Wirkstoffs), wie die originalen, jedoch werden sie von anderen Herstellern produziert und sind ein vielfaches günstiger – Beispiel:

  • Eine 100mg-Tablette vom originalen „Viagra® vom Hersteller „Pfizer“ kostet laut „dred.com“ €18
  • Eine 100mg-Tablette von des Viagra®-Generikums Namens „Sildenafil Ratiopharm von dem Hersteller „Ratiopharm“ kostet €6
  • Eine 100mg-Tablette von der Viagra®-Generikum Namens „Kamagra® von dem indischen Hersteller „Ajanta Pharma“ kostet €4

(Alle Preise gelten für die 4-er Packungen – bei größeren Packungen sind die Preise pro Tablette niedriger)

Der Grund für den großen Preisunterschied zwischen Original-Produkten und der Generika ist, dass die originalen Hersteller enorme Forschungs-, Entwicklungs- Studienkosten hatten. Die Unternehmen jedoch, die nun Generika herstellen, haben all diese Kosten nicht. Der enthaltene Wirkstoff selbst ist recht günstig.

Die günstigen Alternativen haben in der Regel entweder etwas abgeänderte Namen des Originals (Viagra® => „Kamagra®„), oder der Produktname beinhaltet einfach nur den Wirkstoff und den Hersteller („Sildenafil Ratiopharm„).

Generika sind an sich legal, da die 20 Jahre lang gültigen Patente von zB. Viagra® oder Cialis® bereits abgelaufen sind, weshalb nun auch andere Pharmaunternehmen Produkte mit diesen Wirkstoffen herstellen dürfen.

Dennoch müssen zB. in Deutschland auch diese zugelassen werden – ohne eine Zulassung sind auch sie illegal. In Deutschland zugelassen sind Generika von Unternehmen wie Hexal, Teva, Stada und Ratiopharm. Doch auch Pfizer (der Hersteller vom originalen Viagra®) hat bereits eine günstigere Generika mit dem Namen „Sildenafil Pfizer“ auf den Markt geworfen. Selbstverständlich sind aber diese erlaubten Generika ebenfalls verschreibungspflichtig.

Es gibt auch Generika, die in Deutschland keine Zulassung haben, und somit hier als illegal gelten. Bestellen kann man sie dennoch sehr einfach Online. Oft werden sie in Indien hergestellt, wie etwa vom bekannten Pharmaunternehmen „Ajanta Pharma„.

Von der Wirkung und dem Inhaltsstoff her sind aber wie gesagt alle 3 Varianten (also das Original-Produkt, die zugelassenen Generika, und die nicht zugelassenen Generika) miteinander identisch.

Ein weiterer Vorteil von einigen Generika ist, dass es sie nicht nur als Tablette, sondern zB. auch als Brausetablette oder Kautablette gibt.

Vorzeitiger Samenerguss stoppen mit PDE-5-Hemmern:

Die Wirkstoffe einiger PDE-5-Hemmer Potenzpillen haben auch eine ejakulationsverzögernde Wirkung.

Als ich noch vorzeitigen Samenerguss hatte und ohne Hilfsmittel etwa 1 Minute durchhielt, kam ich dank Sildenafil (Wirkstoff von Viagra®) nur nach ca. 10 Minuten, was natürlich einen gigantischen Unterschied ausmachte. Manche Männer berichten sogar, dass sie durch PDE-Hemmer wie Sildenafil nur schwer oder sogar überhaupt nicht einen Höhepunkt erreichen können. Abhilfe verschafft bei diesem Problem in der Regel, wenn man weniger vom Wirkstoff einnimmt.

Darüber hinaus beinhalten manche Varianten der Generika auch den eigentlich verschreibungspflichtigen Wirkstoff „Dapoxetine“, weshalb diese Pillen dadurch nicht nur bei Erektionsproblemen, sondern auch gegen vorzeitiger Ejakulation helfen (zB. „Kamagra® Super“ beinhaltet 100mg Sildenafil und 60mg Dapoxetine).
Dapoxetin ist in Deutschland übrigens der einzig zugelassene Wirkstoff bezüglich vorzeitigem Samenerguss.

Dauertherapie mit PDE-5-Hemmern:

PDE-5-Hemmer sind normalerweise Bedarfsmedikamente – das bedeutet, dass sie immer kurz vor dem Geschlechtsverkehr eingenommen werden müssen.

Cialis® (oder ein Cialis®-Generikum) kann jedoch auch als Dauertherapie verwendet werden: Man nimmt täglich etwa zur gleichen Zeit eine 5mg Tablette ein (es gibt sie in 5, 10 und 20 mg Versionen, somit muss die schwächste genommen werden) – unabhängig davon, ob Sex für diesen Tag geplant ist oder nicht.

Da Cialis® (bzw. dessen Wirkstoff „Tadalafil“) am längsten von den 4 verschiedenen PDE-5-Hemmern wirkt (bis zu 2-3 Tagen), addieren sich diese kleinen Mengen Tag-für-Tag und egal, wann spontan Sex eintritt, man ist immer bereit.

Diese Dauertherapie ist recht gut erforscht, es gibt viele klinische Studien über diese Methode (http://www.kup.at/kup/pdf/7437.pdf). Jedoch sollte diese Einnahmeform eher nur dann ausprobiert werden, wenn man mindestens 2-mal pro Woche Sex hat – würde man die Potenz-Hilfe nur etwa 1-2mal im Monat benötigen, ist die Dauereinnahme übertrieben und man sollte lieber eher nur dann eine Pille einnehmen, wenn Sex in Aussicht ist.

Übrigens kann diese Dauertherapie auch nur mit halber Portion, also 2,5 mg statt 5 mg (durch das Halbieren der Pille) gemacht werden, was für einige Männer ebenfalls schon ausreichen wird.

Darüber hinaus wurde in einer Studie (https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/16422959) gezeigt, dass diese Dauertherapie-Methode auch bei solchen Männern funktionieren kann, bei denen die normale Einnahme-Art (also bei Bedarf) nicht gewirkt hat. Die Studie trägt den Titel „Wirksamkeit und Sicherheit von täglichem Tadalafil bei Männern mit erektiler Dysfunktion, die zuvor auf die Bedarfseinnahme von Tadalafil nicht ansprachen“ („Tadalafil“ ist wie erwähnt der Wirkstoff in Cialis®). 112 Männer mit einem Durchschnittsalter von 63 Jahren haben an der Studie teilgenommen – alle hatten mittelschwere oder schwere Erektionsstörungen. Sie erhielten 3 Monate lang täglich 10 oder 20mg Tadalafil. Die tägliche Einnahme war etwa 60% effektiver, als die Einnahme nur vor dem Sex.
Ich muss dazu anmerken, dass einerseits meiner Meinung nach täglich 10-20 mg Tadalafil recht viel sind, andererseits dies so auch sehr teuer ausfällt.

Seit einigen Jahren existiert von der 5mg-Größe von Cialis® (dem Original-Produkt mit Tadalafil) auch eine Monatspackung mit 28 Pillen. Dies kostet €125, also etwa €4,50 pro Tag. Jedoch gibt es natürlich auch Tadalafil-Generika, weshalb mit ihnen die Kosten pro Tag auf ca. die Hälfte, nämlich €2,30 gesenkt werden. Ein Beispiel dafür ist das Generikum von Hexal mit dem Namen „TadaHEXAL„.

Übrigens: Einige recht fragwürdige Quellen behaupten, dass man mit solch einer Dauertherapie die Potenzstörung endgültig heilen könnte. Bitte beachte, dass dies nicht der Wahrheit entspricht – die Wirkung wird ausschließlich so lange anhalten, bis du die Tabletten einnimmst. Sie sind keineswegs in der Lage die Folgen von zB. Gefäßerkrankungen, Diabetes oder Bluthochdruck zu heilen…

Auch, wenn man keine Potenzprobleme hat, merkt man die Wirkung der Pillen unglaublich – zum Beispiel
– einerseits wegen der ungewohnt starken Erektion (der Penis füllt sich mit mehr Blut, als üblicherweise, womit er auch etwas größer/praller wird),
– andererseits, dass ein deutlich kleinerer sexueller Reiz für eine Erektion ausreicht, als normalerweise, und drittens,
– dass sich die Erektion ungewöhnlich schnell aufbaut, sobald im Gehirn ein sexueller Reiz ankommt.

Telemedizin: PDE-5-Hemmer legal ohne Rezept:

Obwohl ich diese nicht unbedingt empfehlen möchte, gibt es auch Webseiten, welche ein Rezept ausstellen und dir ein verschreibungspflichtiges Medikament (wie etwa Potenzpillen) versenden können – vollkommen legal.

Diese sogenannten Telemedizin-Webseiten funktionieren so, dass du das gewünschte Medikament auf der Webseite auswählst und dann als „Online-Konsultation“ ein Formular ausfüllen musst (in dem dir ca. 15 Fragen über deine Gesundheit gestellt werden, wie etwa ob du bereits irgendein Medikament nimmst und wie hoch dein Blutdruck ist). Ist dieses geschehen, prüft ein zugelassener Arzt deine ausgefülltes Formular und wenn er der Meinung ist dein gewünschtes Medikament sei für dich geeignet, wird dir deine Bestellung versandt (das Medikament kommt aus einer normalen, registrierten Apotheke).

Falls nötig, wirst du auch um einige Fotos gebeten (natürlich nicht bezüglich Potenzstörungen, sondern eher bei anderen Problemen – zB. bei sichtbaren Veränderungen der Haut).

Auf diese Weise entfällt der „peinliche Arztbesuch“.

Die Preise sind jedoch etwas höher – zB. bei „DrED.com“ (bzw. „Zava“) muss man aktuell €29 als „Rezeptgebühr“ bezahlen, was jedoch auch die Versandkosten beinhaltet. Unten findest du 1-2 Beispiellinks zu solchen Telemedizin-Webseiten – beachte aber bitte, dass ich sie noch *niemals ausprobiert habe*, und wie bereits erwähnt, du diese *nicht als Empfehlung* ansehen solltest…

Achtung: Falls du in einer Online-Apotheke Medikamente bestellen möchtest, achte unbedingt darauf, dass diese Webseite ein registrierter Arzneimittelhändler ist.

Dies kannst du daran erkennen, dass sich das DIMDI*-Logo (*DIMDI: „Deutsches Institut für medizinische Dokumentation und Information„) mit der Aufschrift „Zur Überprüfung der Legalität dieser Website hier klicken“ irgendwo auf der Webseite befindet. Dieses Logo muss anklickbar sein und der Klick muss dich zum Registereintrag des Händlers bringen. Dies ist seit 2015 Pflicht für alle zugelassenen Online-Apotheken.

Was für dich verschreibungspflichtig bzw. legal oder illegal ist, hängt natürlich davon ab, in welchem Land du wohnst – ich beziehe mich in dieser PDE5-Hemmer-Übersicht immer auf Deutschland. Zum Beispiel ist aber seit April 2018 in Großbritannien Viagra® (besser gesagt die Variante „Viagra® Connect“ mit 50mg Sildenafil) in Apotheken rezeptfrei erhältlich. Ich denke und hoffe, dass bald weitere Länder nachziehen und (das übrigens bereits über 20 Jahre alte) Viagra® ebenfalls rezeptfrei in Apotheken anbieten werden.

Gründe für den Abbruch der PDE5-Hemmer-Behandlungen:

PDE-5-Hemmer begleiten die meisten Männer nicht lebenslang. Sehen wir uns eine Studie mit dem Titel „Abbruch der Behandlung mit PDE-5-Hemmern bei erektiler Dysfunktion: Eine Studie über die Gründe für das Absetzen“ an. Etwa die Hälfte der 327 befragten Männer gaben an, dass sie mit der Einnahme von PDE-5-Hemmern aufgehört haben. Unter den Männern mit Diabetes war die Abbruchrate mit 73% am größten. Insgesamt sahen die Gründe für den Abbruch unter allen befragten Männern folgendermaßen aus:
— Nicht effektiv: 36,8%
— Psychische Faktoren (zB. Angst, Bedenken): 17,5%. Wahrscheinlich gehören hierzu Faktoren wie zB. dass man Angst hat von der Partnerin erwischt zu werden. Jedenfalls, als ich während meiner Erektionsstörungs-Zeit PDE-5-Hemmer genommen habe, hatte ich immer sehr große Angst davor.
— Keine Potenzstörung mehr: 14,4%
— Bedenken hinsichtlich der Herz-Kreislauf-Sicherheit: 8,7%
Ältere Männer bzw. die Patienten, die ihre Partnerin eingeweiht haben, brachen die Behandlung seltener ab.
Wie viele Männer wegen den Kosten abgebrochen haben, wird in dieser Studie nicht geschildert (https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22616766). In einer anderen Studie jedoch sagten 34% der Männer, die die PDE-5-Hemmer abgesetzt haben, dass die Kosten der Hauptgrund dafür war (https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22239731).
Doch seit der Existenz von Generika ist der Preis womöglich für die meisten Personen wahrscheinlich verkraftbar.

Meine persönlichen Gründe dafür, dass ich mit den PDE-5-Hemmern aufgehört habe, waren eher eine Kombination aus den meisten Gründen:
– Ich mochte die Nebenwirkungen nicht. Besonders war ich von ihnen sehr genervt, wenn ich einen PDE-5-Hemmer einnahm, und es aus irgendeinem Grund dann doch keinen Sex gab. Denn in solchen Faellen musste ich die Nebenwirkungen wie Kopfschmerzen vollkommen sinnlos ertragen
– Ich habe mich entschieden, dass ich PDE-Hemmer nicht lebenslang nehmen möchte, weshalb ich lieber die Ursachen meiner Erektionsstörung herausfand und löste. Wie ich dies gemacht habe und wie du es mir nachmachen kannst, erkläre ich dir in diesem neuen Video:

Unendliche Manneskraft - Video-Anleitung

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